Full text: Volume (Bd. 4 (1844))

loö VII. v. Lohr v. d. Successio« in ein Peculium.
und dann an die halbbürtigen Geschwister des
Verstorbenen und erst in Ermangelung dieser an
den paterfannlias fallen sollten (1). Diese Ver-
ordnung ist von Iustinian zuerst^auf die
bona niaterna UNd materni generis (1) UNd später
auf die von ihm neu eingeführten Fälle deS
peonlii aclvsntitii, wie wir uns auszudrücken
pflegen, ausgedehnt worden (3).>, nachdem er
schon vorher der Mutter des Verstorbenen die
Concurrenz mit dessen Geschwistern gestattet
hatte, was wohl durch die später» Verordnun-
gen nicht aufgehoben ist (4).
Sonach war der Zustand dieser Lehre m
I v st i n i a n s Compilation , wenigstens den
Gesetzen nach, der folgende. Das von uns soge-
nannte peculium profectitium gehörte eigenthümlich
dem Vater und fiel nach dem Tode des filius-
familias an ihn jure peculii zurück, das

(1) o. 4. C. 6, 61. Daß der xatorkamilias den llfuö-
fruct behalte, bedarf keiner Anführung.
(2) c. 1t. G. 6, 59. [529. — 15. Cal. Oct.].
(3) c. 6. §. 1. C. 6, 61. [529. — 3. Cal. Nov/}
(4) o. 7. §. 1, v. sin vero C. 6» 56. [520.]

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