Full text: Volume (Bd. 4 (1844))

92 VI. v. Löhr Bruchst.aus d.Lehre v-d. Legaten.
a -
Einfluß der so eben erklärten Verordnung auf daS lex;r-
rurri x?»rütl0Ni§.
Das le^stnm partitionis war nach altem
Rechte nothwendig immer ein 'legatum,, per dam-
nationem ltnb begründete als solches nur -allein
eine Forderung gegen den direkten Erben- Diese
Forderung war gerichtet - auf Theilung der
Erbschaft mit dem Legatar : dabey konnte jedoch
der Erbe der wirklichen Abtheilung ausweichen,
wenn er den Lcgargr abfand (1). Machte der
Erbe von diesem Rechte keinen Gebrauch, so
mußte er die dinglichen Rechte pro rata über-
tragen. Die Forderungen und Schulden blieben
bey dem Erben, als alleinigem sneeeZsor univer-
salis: jedoch mußten sie bey der Ausgleichung
berücksichtigt werden , was durch die stipulationes
partis et pro parte gesichert wurde (2).
Setzt man diesen, auch aus Justinians
Compilation erkennbaren, Zustand der Dinge

(1) kr. 26. $. 2. fr. 27. D. 30. — fr. 32. §. 8. D.
33, 2.
(2) üipiar XXV. 14. 15.— §. 6. I. 2,23.@. k>.
S. 82. Not. 1.

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