Full text: Volume (H. 2 (1817))

diesen Gegenstand freimüthig, aber kurz.und ernst
zu sagen,/ warkich nicht aus Feindsceligkeit, sondern
aus wahrer Achtung gegen einen Stand,' welcher in
der kaum, vorübergegangenen Zeit der Noch einen
ganz anderen Adel gezeigt hak, 'als den Pergamente
zu verleihen vermögen; aus wahrer Freundschaft und
Liebe für einzelne Mitglieder'dieses Standes,'wel-
che uns diese Gefühle erwiedern. Aber wir sind
weit entfernt,' den schneidenden, ToU einiger Schrift-
steller zu billigen, welche wegen einzelner Auswüchse
den ganzen Stand mit allen Waffen des Ernstes
und Witzes verunglimpfen, und ihn durch Zerrbil-
der unter den Bürger hecabzieheli wollen. Es ist
einem Preußen, der sein Vaterland liebt, und die
demselben vor allem nothwendige Eintracht aller
Stande begreift, nicht anständig/ alte Unbilden auf-
zuwärmen, und den Saamen detz Haderö zu be-
fruchten, anstatt ihn zu zerstören. Anordnungen,
welche der Zeitgeist heischt, sollen von oben herab-
kommen, und daß wir Preußen unö.hierunter ge-
trost auf unsere Regierung verlassen können, zeigt
die ganze neuere Gesetzgebung. Die Folgen solcher
Veränderungen, welche vom Volke ausgehen, ha-
ben wir Gottlob! nur aus der Ferne Mit angesehen.
Französische Gleichmacher sind' dem Adel und dem
Bürger gleich gefährlich, und werden beide Stände
gegen sich vereint finden, wenn sie ihre heillosen
Grundsätze von Standes-Vermögens- rc. Gleichheit
predigen, und Anarchie uns für Freiheit verkaufen
.wollten. . 7".,
Auch unsre Ansichten können, irrig sein; aber

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