Full text: Volume (Bd. 9 (1845))

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Uebergabe der Waare

der Maaren durch Empfang und Annahme des Connoffements,
»welches der Verlader und Absender der Waare ihm zugestellt
hat, das Eigenthum derselben erwerben soll.
Büsch Zusätze zur theoret. pract. Darstellung der Handlung.
Bd. 3. S. 216 seq.
Martens Grundriß des Handelsrechts. 1805. H. 15. p.22.
Trümmer im Archiv für das Handelsrecht. 1820. Bd. 2.
p. 20«. 201. 217.
Eichhorn deutsches Privatrecht. 1823. H. 390.
Meno Pöhls Handelsrecht. 1828. Th. I. p. 281—1830.
Th. 3. p. 456.
Philipps Grundsätze des deutsch. Privatrechts. 1829. Th. 2.
p. 236. 247.
Mitterma ier / Grundsätze d. deutsch. Priv.Rechts. 1830.
Abthlg. 2. §. 5> i.
Elvers praktische Arbeiten. 1836. p. 107.
Bender Grunds, d. deutsch. Handelsrechts. Bd. 1. §. 83.
Treitschke, der Kaufcontract in besonderer Beziehung auf
Waarenhandel. Leipzig 1838. §. 59.
Wilda, im Weiske'schen Rechtslerikon. Bd. 3. — v.
„Connossement" — und die dort eitirte Abhandlungen von
Ho Ui 08 in der Holländischen Zeitschrift: Bydragen van
Der Tex. tom. 8. besonders p. 203 seq.
Viele Gesetzgebungen haben diese Handelsgewohnheit bereits
»»erkannt, wie die eben angeführten Schriftsteller bezeugen, und
man kann davon ausgehen, daß sie überall in das Bewußtsein
des Handelsstandes eingedrungen sei.
Ze größer das kaufmännische Bedürfniß für den in dieser
Gewohnheit enthaltenen Rechtssatz ist, desto schneller und weiter
wußte er sich überall verbreiten und ausbilden. Das Bedürfniß
erzeugte sich aus dem größeren bis zum Welthandel gesteigerten
Verkehr, in welchem Waaren an dcn entferntesten Plätzen ein-
gekauft wurden, und das Interesse der Käufer, zur Benützung
der Conjuncturen, entstand, sofort oder zu jeder Zeit, mit voll-
ständigem Effecte der sichernden Eigenthums-Uebertragung, über
die noch fernen Waaren weiter verfügen zu können.
Da der hiesige Handelsftand in dem allgemeinen Weltver-
kehr mit eingeschlossen ist, und mit der übrigen Handelswelt in

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