Full text: Volume (Bd. 3 (1840))

278

Wilda:

font, partie, non pn par eonsequent fournir nn objetdc diseussion 4).
Cependant s*il arrivaif, que dans Ic conrs de la negocialion les
droits des agnats fussenl pris en ronsideration et <[u‘on voulut y
toucher d’uno maniere indirecte , par une modificalion quclconque
du Fideicommis Vous pouvez ofre assure, Monsieur ie Comte, que
je Voiis en ferai avertir a temps, ä nioins que Ie possesseur actuel
ne salisfasse de lui-meme a celte Obligation, ou en presentenl les
declarations des differens agnats donl Ie Fideicommis exige le
consentemenl, ne prouve d’une maniere süffisante leur adhesion
aux arrengemens pris ou a prendre en tant qu'ils concernent.t£
Vielmehr war der Hauptgedanke, der jenem Vertrage zu Grunde
lag, daß die Folge der Fremdherrschaft , die mau oldenburgischer
Seite durch Sequestration aufrecht zu erhalten gesucht hatte, aufge-
hoben und wie in dem eben angeführten §. 1 deutlich ausgesprochen
ist, die reiäwgräslich Bentiucksche Familie in die Rechtsverhältnisse,
wie sie vor Auslosung des deutschen Reichs bestanden, wieder einge-
setzt werden sollte. Sa aber das Reich nicht mehr bestarrd, verdeutsche
Bund an denen Stelle getreten war, so mußte null näher bestimmt
werden, wie die Fondauer rer frühem staatsrechtlichen Verhältnisse
Knipbausens zürn deutschen Reich mit der durchaus veränderten Ver-
fassung Deutschlands zu vereinigen sei. Diese Bestimmungen nun
machen den eigentlichen Gegenstand des Abkommens aus. lieber die
persönlichen und Familienrechte bedurfte es keiner nähern Anordnung,
weil diese nicht durch die Eristenz des Reichs bedingt waren. Dieses
ergibt sich auch aus der oben mitgetheilten Erklärung und den Ver-
handlungen beim Abschluß jenes Staatsvertrages. Man ging dabei
auch allseitig von der bestimmten Voraussetzung des Fortbestandes
der alten Familienverhältnisse und Verträge, und sowohl der dadurch
begründeten Fideieommißeigenschast der Güter, als Sueeessionsrechte
in dieselben auö.
§. 29.
Wie wenig es dem Grafen von Bentinck selbst in den Sinn
kam, daß die Fideieommißgüter sein freies Gigenchum geworden, die
Familienstatuten untergegangen seien, ergibt sich auö allen seinen
4) Hier bat man, Duplik, S. 52,
funbcn.

den Brief zu beendigen für gut ge-

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer