Full text: Volume (Bd. 3 (1840))

10. Der reichsgräflich Bentinksche Erbschaftsstreit

Der reichsgräflich Bentineksche
«Rrbfolgestreit.
Dargestellt
von
W l l d a.

Vorwort.
Es sind drei, durch die dabei in Betracht komnienden Rechtsfra-
gen, ungeachtet der individuellen Gestaltung einer jeden, nahe ver-
wandte Rechtsstreitigkeiten, welchen eine große Zahl deutscher Pu-
blicisten, theils durch das Interesse, welches sie an sich erwecken, theilS
durch äußere Aufforderung veranlaßt, ihre Aufmerksamkeit zugewen-
det haben. Und es dürfte sich auch dabei bewährt haben, daß wenn
eine Zeit lang mit dem Untergang des deutschen Reiches die Wissen-
schaft des deutschen öffentlichen Rechts erstorben schien, man sich
doch, nachdem die Verhältnisse wiederum eine einigermaßen feste Ge-
staltung erhalten haben und sich wieder die Möglichkeit gezeigt, wis-
senschaftlich die gegenwärtige Gestaltung mit der frühem zu verbiu-
den, auch wieder zu derselben zurückgewendet hat. Die Klagen, die
Heffter noch in seinen Beiträgen zum deutschen Staats- und Für-
stenrecht im I. 1829 über die Vernachlässigung der publieistischen
Studien in Deutschland geführt hat, dürften auch schon jetzt nicht
ganz mehr in dem damaligen Umfang begründet sein. Indem sich in
denselben ein Unbefriedigtsein aussprach, ein gefühltes Bedürfniß
kund gab, konnten sie selbst als ein Zeichen betrachtet werden, daß
eine andere Richtung — welche jener Vers, durch eigenes Beispiel
zu fördern suchte — schon im Hervortreten begriffen war. Manches
Zeitschrift s. r. deutsche Recht. 3. Bd. 2. 14

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