Full text: Volume (Bd. 11 (1847))

Die neueste Gesetzgebung in Wechselsachen. A
4) Ueber die Wechsel und Schuldverschreibungen zahlbar
an den Inhaber. 88. 5. u. 6.
5) Ueber die wesentlichen Bestandtheile eines Wechsels.
8. 7.
6) Ueber die Begebung der Wechsel, mit ausgefülltem, oder
nicht ausgefülltem Indossament. 8. 8.
7) Ueber die Wechselfähigkeit. §. 9.
8) Ueber Annahme, Benachrichtigung Mangel Annahme,
Secur itäts-Protest. 8Z. 10—12.
9) Ueber die Zahl» ng. 8. 13.
10) Ueber Wechsel-Duplikate. 8. 14.
11) Ueber Intervention. 8. 15.
12) Ueber den Wechsel-Regreß. 8. 16.
13) Ueber die Wechsel-Verjährung. §. 17.
14) Ueber die Collision der Wechsel-Gesetze. 8. 18.
Von einer systematischen Erörterung oder erschöpfenden Behand-
lung dieser Gegenstände ist hier nicht im Entferntesten die Rede;
sondern es wird nur so viel gesagt, als der oben angegebene Zweck
zu erfordern scheint. Der freien Stadt Frankfurt muß der Ruhm
zugestanden werden, daß sie vorzugsweise bei ihrer neuen Wechsel-
gesetzgebung den deutschen Standpunkt feftgehalten hat; denn die
Rücksicht auf ein gemeinsames Werk deutscher Staaten ist für sie ein
Hauptmotiv dazu gewesen, daß sie sich vor der Hand mit den nö-
thigsten ergänzenden Vorschriften begnügte, und sie hat dem allgemei-
neren Gesichtspunkt zum Voraus ein Opfer gebracht, das Opfer der
Respekttage, die Quelle eines nicht unbedeutenden Geld-Gewinns.
Weiter wird übrigens eine gemeinsame Verständigung wohl
kaum ausführbar, noch erforderlich sein, als über die leitenden Grund-
sätze, und wie man in dieser Beziehung viel mit wenig Worten lei-
sten kann, dafür bietet allerdings die neue Wechsel-Ordnung für Bre-
men und der Entwurf für Braunschweig ein nachahmungswürdiges
Vorbild.

§. t.
Der Entwurf zu einem neuen Wechsel-Gesetz für das König-
reich Sachsen hat aus den thatsächlichen Erscheinungen des Wechselver-
kehrs die leitenden Grundsätze hervorgehoben und diese als die Richt-
schnur für die Zukunft so unabänderlich festgestellt, daß alle,

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