Full text: Volume (N.F. Bd. 1, H. 1 (1838))

der Zuvielzahlung durch Luitungen. 109
Auction zu 8. — über das dortige GuisJnventarium abgehal-
ten, und späterhin über den Erlös mit demselben liquidirt.
In der damahligcn unglücklichen Kriegszeit seyen aber seine
Papiere sehr in Unordnung gerathen, und namentlich die an-
liegende Quitung auf 1000 Rthl. N?/z nicht aufzusinden
gewesen. Deßhalb und weil außerdem noch 10 Rthl. 21% ß
AuctionsGelder nicht eingegangen waren, habe er dem v. W.
unterm 24. Dccbr. 1806 den anliegenden Schein 13) über
1010 Rthl. 21'/- ß ausgestellt. Diese 1010 Rthl. 21'/-ß 3?.%
habe er aber unter demselben Dato in seiner für den v. W.
Namens der v. H—sehen Erben anderweitig geführten Berech-
nung sich in Einnahme gesetzt, dort als einen wirklich empfan-
genen Vorschuß gedachten v.U—schen Erben zu Gute gerech-
net und solchemnach jene bloß supponirteSchuld von lOlONthl.
21% ß als eine wirkliche abgemacht; weshalb er nunmehr die
laut der wieder aufgefundcnen Quitung (ck. not. 12.) sich er-
gebende Zuvielzahlung von 1000 Rthl. von dem v. W. con-
dicire. ,
Letzterer räumt zwar die Aechthcit dieser Urkunden ein,
stellt jedoch die behauptete Zuvielzahlung in Abrede, weshalb
dem Klager der Beweis auferlegt wird:
daß er nach feinen, im Aufträge des Beklagten, als
Mandatars der v. Ick—schep Erben geführten Berech-
nungen demselben 1000 Rthl. N. V, mehr gezahlt als
eingenommen habe. ' '
W. tritt diesen Beweis an durch die über den fraglichen
AuctionsErlös geführte LriginalBerechnung nebst den, dazu ge-

12) Sie. lautete: »Bon den aus der zu 8. abgehaltenen Auction sind
' mir von dem Hr. W. Eintausend thaler 71% baar abgeliefert und
dezahlt worden. N. N. den 1. July 1806. v. W.
13) »Daß ich von Sr. Hochwohlgeboren dem Hr. v.W. auf N. N.
von den 8 - er AuctionsGeldern Eintausend und Zehn thaler2l%ß
N- % zur Berechnung für dic v. II — schcn Erben erhalten habe, sol-
ches bescheinige, dl- dl. den 24. Dccbr. 1806.« \V.

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