Full text: Volume (N.F. Bd. 1, H. 1 (1838))

und. vom Widerruf dec Schenkungen. :; 87
sich den unfehlbaren Verlust , seines Rechtes auf ein
AppeliLoos selbst zuzuschreiben.« ! -./z.
c. »Hat jedoch zu den frühem Klassen der Collecteur die
Loose dem Spieler gebracht oder eingesandt, so
ist dieser berechtigt, auch zu den folgenden Klaffen die
Präsentation des Looses zu erwarten^ und er salvirt
sein Recht auf. das Loos auch nach verflossenem Er-
neucrungsTermin, wenn er die LotterieDirection nur
- mittelst einer, vor der . Ziehung bei ihr eingehenden
Anzeige von der Bersäumniß des Collecteurs benach-
richtigt. Die Unterlassung/ oder Verspätung dieser
Anzeige hat den Verlust seines Rechtes zur Folge.« ,
b. »Eben dieser Verlust tritt'ein, wenn der Collecteur.
dem Spieler das Loos vor dem ErneuerungsTermine
prascntirt, der Spieler'aber bis dahin sich nicht über
das Weiterspielen erklärt hat.«->- ..
e. »Das stillschweigende Behalten eines gebrachten oder
eingesandten AppellLooses ! gilt für! dessen Annahme,
die Verweigerung der vom Collecteur verlangten Zah-
lung für Zurückweisung und die Auslieferung des Loo-
ses von Seiten des. Collcctcurs, ungeachtet der Zah-
lungsverweigerung, für CreditGaben, doch nur im-
mer für die eine Klasse.« ..
Insbesondere aus der Vorschrift, baf? der Collecteur, wel-
cher die Loose dem Spieler zu den frühem Klassen gebracht
odcr"eingesandt habe, ihm auch das Loos zu den folgenden
Klassen präsentiren müsse, erhellt, wie sehr der Collecteur der
LotterieAnstalt als solcher angehvrt und in ihrem und der Spie- .
ler Interesse handeln muß, und wie wenig er als bloßer Ver-
trödler der Loose, als einer freien Waare, angesehen wer-
den kann.
Wenden wir uns nun nach diesen Betrachtungen über das
LotterieGcschäft überhaupt zur Beurtheilung des vorliegendem
Falles, so kann es zunächst, wie auch die LentonUa I. Inst,
anerkannt hat, keinem Zweifel unterliegen, daß Klägerin nach

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