Full text: Volume (Bd. 15 (1855))

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W. E. v. Gonzenbach:
schrod, Mittermaier, Roßhirt, BLener, Wächter, Abegg, Birnbaum,
Geib, Hepp und Zachariä. Eine Abhandlung von Bien er imXten
Bande des neuen Archivs ist hier insbesondere noch namhaft zu
machen: über die historische Methode und ihre Anwendung auf
das Criminalrecht. S. 476- 512. S. 605—633. Damit ist zu
verbinden seine: „Begründung des Criminalrechts und Processes
nach historischer Methode" in den Abhandlungen aus dem Gebiete
der Rechtsgeschichte. 2tes Heft. Leipzig 1848 und wegen der ge-
meinschaftlichen Literatur die trefflichen Beiträge zu der Geschichte
des Inquisitions-Processes und der Geschwornen-Gerichte. Leipzig
1827.
6. Ueber die Geschichte des Criminalrechts einzelner
deutscher Gebiete haben geschrieben:
Hye A., Beitrag zur österreichischen Strafrechtsgeschichte. Wien 1844. So
wenigstens citirt mein hochverehrter Lehrer G. Geib, ein Gelehrter, dessen
Citate sich sonst durch pünktlichste Genauigkeit auszeichnen, im Archiv des
Criminalrechts. Jhrg. 1845. S. 173. Note 45. In buchhändlerischen
Handbüchern ist die Schrift indeffen nicht zu finden und selbst Wiener
Buchhändler haben sie nicht aufzutreiben vermocht. — Einzelne Lehren haben
mehrere Aufsätze in Wagners bekannter Zeitschrift historisch beleuchtet. —
Rößlers Arbeit über das Brünner Stadtrecht s. oben sub i. A. Seine
Uebersicht s. 1. c. S. LXXIX sq.
Ab egg I. Fr. H., Versuch einer Geschichte der Strafgesetzgebung und des
Strafrechts der Brandenburgisch-Preußischen Lande. Es ist der erste
Supplementband, Abth. i. von Hitzigs Zeitschrift für die Cnminalrechts-
pflege in den Preußischen Staaten. Berlin 1835. — Diese Zeitschrift,
v. Kamptz Jahrbücher seit 1814, Kleins Annalen 1788—1807, v. Hym-
mens Beiträge zur jurist. Literatur in den Preuß. Staaten 1775—1785.
Paalzow's Magazin der Rechtsgelehrsamkeit in den Preußischen Staaten
1801—1804 (2te A. 1816). Mathis Monatsschrift seit 1805 und in neuester
Zeit Goltdammers Archiv für preußisches Strafrecht — sind zwar vor-
zugsweise neuen Gesetzen und motivirten Vorschlägen dazu gewidmet,
das hergebrachte Recht fand aber dabei überall seine verdiente Berück-
sichtigung.
LipowSky Fel. Iöf., Geschichte des baierischen Strafrechts. München 1803.
Da« oben erwähnte schätzenswerthe Buch, — ein sprechender Beleg, wie
selbst entschiedene Tüchtigkeit und Brauchbarkeit einem literarischen Er-
zeugnisse nicht immer Dauer sichert.
HofackerK. W.L., kurze Geschichte der Criminalgesetzgebung und CriminalrechrS-
pflege in Württemberg in seinen Jahrbüchern. Bd. I. II. Stuttgart 1824.

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