Full text: Volume (Bd. 2 (1830))

kfZ XX. Ernminghaus, ' '
gen also alles von der Absicht und Bestimmung der
Paciscente» abhängt.
Und da liegt es denn 2. klar am Tage, daß die
ganze Convention in ihrem Bestand und Dauer von
Anfang an auf die Existenz und Fortdauer der Ver-
einigung der Fürstlichen Contingentstruppen in ein
Regiment und auf daS darüber zwischen Weimar
und Gotha abwechselnde LberCommando lediglich ge-
stellt und beschränkt war.
Denn s) als sothane ContingentsVereinkgung
durch die Accessionsacte der dem RheinBund beigetrete-
uen Herz0gl. Sächsischen Häuser festgesetzt war;
so wurde in Folge dessen zwischen den Häusern Wei-
mar und Gotha eine Militairconvention über die
Stellung der Contingente zur Armee des Rheinischen
Bundes unter dem 12. Febr. 1807 geschlossen und
darin unter andern bestimmt, daß die zu fassenden Be-
schlüsse, über die Ernennung und Besoldung des Bri-
gadiers, dieser Convention als Additionalartikel beige-
fügt werden sollten; und so ist denn zwischen eben den
Fürstlichen Häusern der in Frage stehende weitere Ver-
trag vom 20. Sept. I808. und zwar namentlich, wie
der Eingang besagt, als Nachtrag zu jener Militaircon-
vention eingegangen. Es ist daher die in diesem Nach-
trag §. 6. 7 u. 8. enthaltene Uebereinkunft der beiden
Höfe, daß der Herzog von Gotha bei fernem Con-
tingentsStellungen, wenn die Reihe des LberComman-
dos an Gotha kommen würde, den Klager zum Rc-
gimentschef ernennen und der Herzog von Weimar
ihn zu diesem Zweck überlassen solle, nebst der daraus

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