Full text: Volume (Bd. 2 (1830))

448 XIX. Eine Dispache d. See- u. Handelsgerichtes
d) an den Schmid P. laut Rechnung 107
Rthlr. 39 fsl.
0) an den Tischler M. laut Rechnung 27
Rthlr. 32 ßl.
ä) an den Hrn. S. für Holz, laut Rechnung
29 Rthlr. 17 ßl.
Won der Gesammtsumme 907 Rthlr. 35 ßl- wird hier
vergütet >/4 mit 226 Rthlr. 44 ßl. 9 Pf.
Der Schiffer K. verlangte zwar sämmtlrche Pöste
in Havariegrosse; allein hiezu ist kein rechtlicher Grund.
Denn woher alte Beschädigungen des Schiffs unterhalb
Wasser entstanden sind, ist weiter gar nicht näher an-
gegeben; sondern es heißt bloß in dem Warnemünder
Protest, daß bei dem Zusammenstößen beider Schiffe
das Schiff sehr ramponirt und leck befunden worden.
Es kann daher mit Rücksicht auf die sä 6 angeführten
Gründe, hiek nur ^4 vergütet werden, und die übri-
gen 3/4 gehören zur Havarie particulaire. _
10) Der Schade an den verlornen Blocken
nach der Rechnung .7 Rthlr. »6 ßl. und nach
der Rechnung des Blockdrähers D. i6Rthl.4ßl.
Gehört aus den bei 6 angeführten Gründen zur
Havariegrosse.
»')Für ein n euGs Wasserfaß^ nach der
Rechnung des Böttchermeisters S. »2 Rthlr.
und für den AnkerBoy 3 Rthlr.
Das Wafferfaß ist bei der Gelegenheit über Bord
geschlagen," daß der Schiffer mit seinen Leuten bemüht
gewesen ist, von dem Brigschiffe wieder frei zu kom-
men und der AnkerBoy ist durch Kappen verloren ge-
gangen.

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