Full text: Volume (Bd. 2 (1830))

366 XIV. Dähne, über die Lebensfähigkeit
' quamdiu aut pariat, aut abortum faciat, aut
certum sit, eam esse non praegnantem *)
Hienach scheint mir die Folgerung begründet, daß in
-%j. 12. D. de statu hom. das Wort perfectum sehr
wohl hätte fehlen können, ohne daß der Sinn jener Stelle
auch nur in Etwas verändert wäre. Nicht so überflüssig
steht das perfecte in unsrer 0. 3., wo wir nicht Partus,
sondern den Ausdruck natus haben, welcher auch von der
Trennung rechtsunfähiger Früchte, z.B. der Mortuorum,
gebraucht wird (L. 129. D. de V. 8.; L. 38. eod.).
Der Begriff des nackten Ausdrucks Partus schließt aber
umso weniger das Requisit der Lebensfähigkeit und am
wenigsten der frühestens mit dem i82. Tage nach der
Conccption beginnenden in sich, als wir ein ausdrückli-
ches Zeugniß des Gegentheils in .L. 14. 0. statu hom.
haben, wo es heißt:
Non sunt liberi, qui contra formam humani
generis conyerso more procreantur, veluti si
mulier monstrosum aliquid aut prodigiosum
enixa sit. Partus autem, qui membro-
rum humanorum officia ampliavit»
aliquatenus videtur effectus, et ideo
inter liberos connumerabitur.
Das Merkmal eines rechtsfähigen Kindes wird hier
Harem gesetzt/ daß dessen Organe (Membra humana)

5) Darum steht auch in Lt 135, V. de V. S,, wo die Geburt
eines Portentosum vel monstrosum erwähnt wird, dex Aus-
druck eäiäsrit und enixi est; yergl. auch L« ;4. d0 suut
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