Full text: Volume (Bd. 2 (1830))

vom Leinpfad,

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allen und jeden Gebrauchs an, welchen die Schifffahrenden
vom Flußufer machen: kann das Leinpfad, (Trödelbahn)
der ,Stieg am Ufer, auf welchem durch Pferde oder Men,
scken, stromaufwärts *) die Schiffe, beim Mangel gün-
stigen Windes/ gezogen werden, bei Beschiffung der Ströme
nicht entbehrt werden 3); so war er in dem bei den Rö-
die Pontknischen Sümpft, (mittelst Maulthkeren), bei Horaz.
Satyr* lib. I* 5. v. 13, 18, 19. — Isidor us Origines»
lib, XIX. cap, 4. “ Remulcum funis, qua deligata navis
9» trahitur vice remi. De quo Valgius: hic inea me longo
„succedens prora penuilco laetantem gratis sistit-in hospi- ^
„tiis”, — Ausonius Mosella. 41. Et quum per ripas
nusquam cessante remulco, Intendunt collo mulorum vincula
nautae. Horat» a. a. O» V. 19. retinacula mulae nauta pi-
ger saxo religat. Auch ziehen Ruderichiffe am Seile Last^
schiffe. Caesar de bello civili 3,40. ■—■ Livius 25, 30.
, — id. 37, 24. — Bei den Griechen (Seilziehen),
Strabo, lib, 5. p. 161' — Diodor. 20, 74.
2) Ausonius, epist. 2. Celerlsque remulci culpabam prope-
ros adverso flumine cursus,
A) Heinrich v. Pechmann, Anleit.,zum Flußbau. (München
1825.) 1. Bd, S. 182. Bei sehr langsam strömenden Flüssen
kann das Schiff "auch stromabwärts gezogen werden (Can-
crin, Wasserrecht, Bd, 3. S. 141.). Dann heißt es in der
technischen Sprache der Flußschifffahrt, das Schiff geht zu
Thal (Cancrin, a. a. O.): daher der "Lhalweg", die
Linie des Mittlern Wasserstandes, welche die stromabwärts
(aval, Krüber, droit des gens. I I. §. 133.) lachenden
Schiffe nehmen. So wurde im Friedensschluß von Lüneville
v. y. Febr. iftoi. le Th »iweg du Rhin als Grenze
/ zwischen Frankreich und Deutschland bestimmt. — Geht das
9 * . ■

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