Full text: Volume (Bd. 2 (1830))

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I I. H. Bender,
Frankreich und in gewisser Hinsicht in Preußen eben-
so der Fall ist; allein man sucht hier vergeblich Vorschrift
ten für manche Fälle, die eben nicht auf der flachen Hand
liegen 3). ■
3) Dieselbe Bemerkung ist hinsichtlich des Militärs
zu machen 4). ' , •
, 4) Auch dürfte sich eine besondre (beschränkende)
Verfügung hinsichtlich der Staatsdiener, vorzüglich
der Cassenbeamten, empfehlen s).
5) Was die StadtReformation hinsichtlich der
Handelsschaft der Frauenzimmer vorschreibt, ist zwar
größtentheilS gut, allein die Redactoren des Entwurfs
durften« die hier gegebene Gelegenheit, zeitgemäß jene Vor-
schriften zu vervollständigen, nicht unbenutzt lassen; die
Stellung der Ehefrau eines Kaufmanns zu diesem und
seinem Geschäfte will schärfer, als dort geschehen, aufge-
faßt werden, nicht weniger die Stellung von Wittwen
und ledigen Frauenzimmern 6).
6) UeberWechselfähigkeit Minderjähriger wäre auch
noch manche Lücke auszufüllen 7).
?) Eine Verordnung vom Juli 1789 °) erklärt
Schauspieler für passiv wechselunfähig, und die inte-
rim. Pr.Ordn. Art. 56. befreit die am Frankfurter Thea-
ter angestellten Schauspieler m s. w. vom Personalarrest;
es bleibt nun zweifelhaft, ob diese Verfügungen im Ent-
3) Handclsr. H. §■ 309.
4) Ebendas. §. 310. .
5) Ebendas. §, 311.
6) Ebendas. I, H. Zg. ff. II. §. 314.
7) Ebendas. §. 315,
8) Bcyerback' S Ca'.nmlnng, H. S. 205*

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