Full text: Volume (Bd. 1 (1828))

einer HandlungsFirma. SIS
Verbindlichkeiten zu entziehen und, statt seiner, jenem
einen andern Schuldner zu substituiren a3). Lder soll
etwa der ursprüngliche Schuldner nach wie vor verhaf-
tet bleiben, und sollen die Gläubiger berechtigt seyn,
an jenen und an den, welcher die Handlung fortsetzt,
also an Beide sich zu halten? Welcher Grund ließe
sich aber dafür anführen?
Selbst die von Tabor für sich allegirte Hambur-
ger FallitenDrdnung.^''), und der daraus von Witter-
maier *’'*) entlehnte Grundsatz, daß der neue Cam-
pagnen für die alteren Schulden nur dann hafte,
wenn er nicht dafür gesorgt habe, daß den Creditoreir
die durch den Eintritt bewirkte Veränderung angezeigt
worden, sprechen eher dafür, daß beim Mangel solcher
particularrechtlichen Bestimmungen, dieses sich nicht
behaupten lasse. Denn einestheils zeigt doch diese be-
so ndre Vorschrift, daß dieser Grundsatz an sich und im
Allgemeinen aus der Sache selbst und der Natur der
rechtlichen Verhältnisse nicht hervorgehe, da, wäre die-
ses,, eine, solche Verbindlichkeit auch dann eintrcterr
müßte, wenn eine Anzeige geschehen ist; anderntheils
ist, aus dem rechtlichen Gesichtspunkte die Sache be-
trachtet, nicht wohl einzusehen, wie eine solche Anzeige

*5) t». 3. pr. D. d« tramactionibu». L. 27. §, fc, in f. D,
de pacti». L. aS. Cod, eodem. L» §. 'Cod. de obliga» •
tionibu» et actionibu». L. 8, 0od. in fine, L.45. §. «,
D. mandati.
»I») art. 6t.
«5) a. a. O. ß. 5o>. not. 7.
8*
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