Full text: Volume (Bd. 1 (1828))

einer HarrdlungsFirma. 505
bemerkt ausdrücklich in Beziehung auf die entgegenge-
setzte Meinung von Tabor: "eine Handelsgesellschaft
sey.nicht als Ilniversirss zu betrachten".
§. 4.
Ware es würklich wahr, wie Herr H. annimmt,
daß die Anwendung Nömischrechtlicher Grundsätze auf
die hier in Frage stehenden Verhältnisse den schneidend-
sten Widerspruch mit den Begriffen, die heut zu Tage
darüber im Leben und Verkehr herrschen, erzeugten,
und daß die aus der Natur der Sache abstrahirten
Deutschrechtlichen Grundsätze zu einem ganz andern Re-,
sultate führten, so wäre diese Erscheinung rein uner-
klärbar. '
Denn diese neueren Gesetzgebungen waren ' ja auf
keine Weise an das R. R. gebunden, ihr Zweck war
vielmehr eine den jetzigen Verhältnissen angemessene
neue Handelsgesetzgebung zu erlassen, und die Schrift-
steller'wollten gerade unabhängig vom R. R. das Han^
delsrecht als eine eigene Disciplin, sammt den Abände-
rungen und Modificationen, welche sich nach und nach
aus der Natur der Sache und dem kaufmännischen Ver-

oder auch ratio, riese- letzte a. a. O. Discurau, 78,
offenbar dem Italienischen raggione nachgebildet, wie
denn überhaupt bei aller, Brauchbarkeit diese- Werk-
die Latinitat desselben jämmerlich und die Sprach« ein
wahre- Gemisch von Latein und Italienisch ist. — S.
' auch Konigke, Leipziger Wechselordnung im Appendix.
Parere sz. 736. *eq.

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