Full text: Volume (Bd. 1 (1828))

bes. in Danen»., Norw. u. Schlesw. Holst. 469
von 1628 80), in deren Tit. 11. derselbe dem dasigen
Oberbeamten, dem Landvogte (zugleich Gerichtsvor-
sitzer) und neben ihm den Kirchspielsvvgten zur Pflicht
gemacht wird.
In einer Constitution für Pinnebcrg v. 1699.
§. i3. 8I) wird die „Cognition oder Vermittelung zur
Güte" des Oberbeamten (Landdrosten) als etwas Be-
stehendes erwähnt; eben so in einem Rescript von 1708
an den Amtmann des Holsteinischen Amtes Stein-
burg 82). In beiden Gesehen ist es ausgesprochen,
daß sie das Recht haben, die Partheyen zum Versuch
der Güte vor sich zu laden, daß aber wenn die eine
oder dje andere sich^ ihrer Entscheidung nicht unterwer-
fen will, sie sich derselben enthalten, und die Sache
an das Gericht verweisen sollen.^ Aehnliche, aber aus-
führlichere Vorschriften finden sich in dem Justizre'gle-
ment 88) für das Amt Segeberg von »743. Abth. i.
§. 7., die schon die Grundzüge der jetzigen Gestalt dep
Einrichtung enthalten.' Durch mehrere allgemeinere
Verordnungen,8 4) ist nämlich dieselbe folgender Maaßen
näher bestimmt worden:
80) Im Corpus Statut. Slesv. I. Schleswig, 17g'».
S. 64 z.
80 Im Anhang zur Schaumburgischen Hofgerfcttsordnung
Th. 6.. Tlk. 6. im Corpus Statut, provinciali um Hol-
satiae. Altona, 175O.
82) Im Corpus constit. regio Holsaticarum II* Altona
175li S. 50. auch eine Herzogliche Verordnung v.
So. April 1704,.
83) Im Corpus constit. a. a. O- S. 3/2.
Ö4) Verordnung v. 10. Nov. r/56, für Schleswig.
Themis. Hft. 1IL 5

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