Full text: Volume (7 (1917))

Das Trierer Apostolische Vikariat in Ehrenbreitstein. 265
macht wurden, indem mir doch dieses von Ihrer Seite nicht geschehen
ist, und von mir bereits früher diejenige Grundsätze gefaßt wurden,
durch welche Streitigkeiten in der Christ-katholischen Kirche in Deutsch-
land vermieden werden können, so ertheile ich Ihnen hiermit, Euer
Hoch würden, vermög gegenwärtigen von mir gesiegelten und Unter-
zeichneten Schreibens, die nöthige Dimissoriales, um, mit Inbegriff Ihrer
Stadt Pfarrey Wetzlar, in die erzbischöflich Trierische Dioecese zurück
zu tretten, welche bereits in früheren Zeiten von jeher einen Bestand-
theil des Erzbisthums Trier ausmachten.
Gegeben Regensburg den 9ten Jänner 1817.
Carl Erzbischof von Regensburg.
42.
Pfarrer Auer in Wetzlar an Hommer, 11. Januar 1817, Staatsarchiv
Koblenz Abt. 551 Nr. 99 Bl. 26.
Eximio, Clarissimo, ac Reverendissimo Archi-Dioeceseos
Trevirensis Domino Vicario Generali plurimam in Domino Salutem!
Cum summa, ut decet, in Reverentiam tuam Observantia veraque
debiti Obsequii promissione paratissime semper me facturum esse, quae-
cunque a reverendissimo Archi-episeopali Vicariatu Trevirensi jubeor,
Reverentiam tuam ceu Vicarium in spiritualibus generalem hisce agnosco,
quam agnitionem et nominis Subscriptione, et Sigilli parochialis impres-
sione confirmo. Nihil unquam, quantum in me erit, intermittam, quo-
minus et fiduciae et dilectionis, quam tuae, ornatissime Praesul! die
decima Octobris anni praeteriti ad Parochos hujus partis Archi-Dioeceseos
transmissae literae innuunt, pro virili dignum me reddam.
Eximii, Clarissimi, ac Reverendissimi Domini Vicarii generalis
observantissixnus et obsequiosissimus Hub. Auer
Clericus Trevirensis, et Parochus.

43.
Pfarrer Auer von Wetzlar an den Oberpräsidenten von Ingersleben in
Koblenz, 11. Januar 1817, Staatsarchiv Koblenz Abt. 551 Nr. 99
Bl. 22/24.
Wenn in tiefer Verehrung der unterthänig Unterzeichnete seine
Unterwerfung unter das Erzbischöflich-Triersche General-Vikariat mit
einer Rechtfertigung zu begleiten sich erlaubet: so geschieht dieses nur
in der einzigen Absicht, um in den Augen Eurer Exzellenz sowohl, als
des Königlichen hochlöblichen Consistoriums seine Handlungsweise nicht
in dem Scheine von Widersetzlichkeit oder Pfliehtentziehung auftreten
zu lassen.
Am 19. August 1814 erhielt ich von dem damaligen General Gou-
vernement des Großherzogthums Frankfurt die Präsentation zur Pfarrei
Wetzlar und sonach die erfoderlichen Fakultäten von dem Erzbischöf-
lich Regensburgischen General Vikariate in Aschaffenburg.

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