Full text: Volume (2 (1912))

Kanonistische Chronik.

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liehe Leben der evangelisch-lutherischen Landeskirche des Königreichs
Sachsen“ (Tübingen 1902).
Am 27. August 1912 starb in Graz der ordentliche Professor
der Kirchengeschichte Hofrat Dr. Anton Weiß im Alter von
60 Jahren.
Am 8. September 1912 starb in Berlin der außerordentliche Pro-
fessor der Kirchengeschichte D. Dr. phil. Nicolaus Müller im Alter
von 55 Jahren, der Herausgeber zahlreicher Texte zur Reformations-
geschichte und des Jahrbuchs für Brandenburgische Kirchengeschichte,
vornehmlich verdient als Melanchthonforscher. Besonders erwähnt
seien seine Arbeiten über „ Kirchen- und Schulvisitationen im Kreise
Belzig 1530 und 1535“ (erschienen 1904) und über „Die Wittenberger
Bewegung in den Jahren 1521 und 1522“ (erschienen 1910).

Berufen wurden: der Privatdozent des Staats- und Kirchenrechts
in Bonn F. Giese als Professor an die Akademie in Posen; der Privat-
dozent der Kirchengeschichte in Leipzig H. Hoff mann als ordent-
licher Professor nach Bonn; der ordentliche Professor der Kirchen-
geschichte in Bonn II. Böhmer nach Marburg an der Lahn; der
außerordentliche Professor der praktischen Theologie in Greifswald
J. St einb eck als ordentlicher Professor nach Breslau; der Direktor
des Predigerseminars zu Wittenburg in Westpreußen Professor Freiherr
von der Goltz als ordentlicher Professor der praktischen Theologie
nach Greifswald; der Direktor des Predigerseminars zu Wittenberg in
Sachsen K. J, Dunkmann als ordentlicher Professor der praktischen
und systematischen Theologie nach Greifswald. Dr. iur. P. Yiard in
Dijon wurde zum Professeur-suppleant der Rechtsgeschichte an die
freie und katholische Fakultät zu Lille berufen; der Privatdozent in
Tübingen Ruck zum ordentlichen Professor des allgemeinen und
schweizerischen Staatsrechts, des Völkerrechts und Kirchenrechts an
die $jj§||versität Basel.

. NachtruKb sei die Ernennung des Privatdozenten J. K. Fried-
lich in Gie^Hbm außerordentlichen Professor des Kirchenrechts,
Strafrechts und aer Rechtsphilosophie verzeichnet.
Ernannt wurdeäi|£|fcier: der ordentliche Professor der Liturgik
und des Kirchenrechts^HVreiburg in der Schweiz Prinz Max von
Sachsen zum ordentlich^Jjipfessär der Liturgik am erzbischöflichen
Priesterseminar in Köln; deWMWktor der Leipziger Mission D. C. Paul
zum ordentlichen HouorarprcÄWD» der neueren Missionsgeschichte und
Missionskunde an der Universität Leipzig; der außerordentliche Pro-
fessor des Kirchenrechts an der katholisch-theologischen Fakultät zu
Bonn N. Hilling zum ordentlichen Professor; der außerordentliche
Professor des Kirchenrechts in Czemowitz P. A. Leder zum ordent-

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