Full text: Volume (Jg. 12 (1847))

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wenig, daß vielmehr die A. G. D. Thl. I. Tit. 17. §.
23. dem Litisdenunzianten überläßt, die Regreßklage
gegen den, seine Dertretungsverpflichtung leugnenden LitiS-
denunziatm sofort anzustellen, oder damit den Ausgang
des Hauptprozesses abzuwarten.
Da nun demnach die hier vorliegende Verjährung durch
die fragliche Litisdenunziation nicht als unterbrochen an-
gesehen werden kann, eine andere Unterbrechung aber Kläger
nicht behauptet haben, und der zur Verjährung erforder-
liche dreijährige Zeitraum, von Publikation des- die Nich-
tigkeit des <iu. Testaments aussprechenden rechtskräftigen
Erkenntnisses, den 23. Juni 1835 bis zur Ausstellung des
gegenwärtigen Prozesses, den 12. August 1840 längst ab-
gelaufen war, so müssen Kläger auch aus diesem Grunde
mit ihrem Ansprüche abgewiesen, und somit das erste Er-
kenntniß, ohne daß eS auf die sonst noch von dem Be-
klagten vorgebrachten Behauptungen weiter ankommrn könnte,
bestätigt werden.

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