Full text: Volume (Jg. 12 (1847))

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ct reverentiae parentibus et defunctis debitae re•
pugnet, et pietas exigat, ne ea, quae pater ipso-
rum gessit et contraxit, cum dedecore ipsius in
irritum revocent ete,
Struben, der hauptsächlich die Grundsätze Böh,
mers zu den seiuigen gemacht Hot, scheint ganz gleicher
Meinung in der Hauptsache^» sein, indem er ausführt:
a. a D. Bd. 1. N- 27. und Bd. 4. N. 76. '
5r. 129. §. 1. de legat. U. l- 11. Cod. de fidei-
commiss. erlauben zwar eine Veräußerung omnibus
quibus kdeicommissum relictum est consentientibus,
u. in nor. 159 C. 3. werden Fideikommißerben mit
der Nevokationsklage abgewiesen, quia ipsi res suas
abalienaverint, et reliquorum quodammodo aliena-
tionibus consenserant, mithin legen die Gesetze einem
solchen Consens Kraft bei; allein, wenn gleich
die consentientes ihr eigenes Faktum nicht anfechten
können; so mögen es doch ihre Kinder thun, von deren
Rechten die angeführten Gesetze nicht handeln ....
kdeicommissa kamiliae enthalten eine prohibitionem
alienationis desjenigen, von welchem der Fideikommiß-
erben Recht herrührt, und, wer solche vornimmt, han-
delt offenbar wider den Willen des Fideikommittenten;
daher denn auch die meisten heutigen Rcchtslehrer da-
für halten, daß die Kinder den Veräußerungsvcrtrag
ihres Vaters über das Fideikommißgut wohl anfechten
können, wenn sie seine Erben nicht geworden
So G. L. Boehmer, Rechtsfalle Bd. l.N. 17.
S. 129.
„Wie denn auch die gemeinen Rechte alle Entfrem,
düng und Veräußerung der Fideikommißgüter, (welche

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