Full text: Neues Archiv für preussisches Recht und Verfahren, sowie für deutsches Privatrecht (Jg. 12 (1847))

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gebenen Handzei'chnung fol, 34. sich auch ganz deutlich
ergibt. Hier ist sein Fundament nur 24 Zoll von der
Grenze entfernt, und sein Dachgesimse hat, wie er fol, 12.
bekennt, 16 Zoll Ausladung. Dasselbe ist mithin von
der Grenze an der Dorderfronte nur 8 Zoll entfernt
und tritt-erst da auf die vorschriftsmäßige Entfernung
zurück, wo das Gebäude unter 34 Zoll von der Grenze
entfernt ist. Der Richter erster .Instanz bemerkt zwar,
daß d"s Rheinländische Zollma.aß gr.öße.r -sei, als das
des Werkschuhes, Allein diese Diffcrenz kann immer nur
sy gering sein, daß dadurch die Ueberschreitung,von
1,2- Zoll nicht ausgeglichen wird, Ohnehin .behauptet.
Kläger, der -Vorsprung des Gesimses des- Verklagten
betrage ,gn den äußersten Punkten .desselben..nicht 16,
sondern. 20 . Zoll .preußisch von- der -SkMsanex;.. -?
.Es hat daher wie geschehen abändernd erkannt wer-
den müssen, und wird die Erccmion des Urtels keine
Schwierigkeit finden, da durch bloße Nachmessung der
Punkt unfehlbar gefunden werden muß,-von wo ab und
wie weit der.Verklagte den Vorsprung seines Hauscü
an der DachauSladung u. s. w. zu.rückziehen muß, um
der- ganzen Höhenausdehnung seines Gebäudes .ngch 1 '/2
Werkschuh. von der Grenze.entfernt zu-bleiben,'.••
Die Kostenkompensation beruht ui der Vorschrift-des
Ait, 23. d. P. O. . .7,-.-. '.

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