Full text: Neues Archiv für preussisches Recht und Verfahren, sowie für deutsches Privatrecht (Jg. 12 (1847))

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Erbschaft kommt um so weniger in Betracht, als die
Ehefrau zur Zeit der Schenkung ein jus praesens
darauf nicht hatte und sie in der Erbschaft die Hälfte
des eingebrachten Vermögens des Mannes und bei
Weitem mehr, als sie eingebracht, erhalten hat.
Hiernach kann aus. dem einseitkzen'Dl'spdfltionsrechte
der Ehegatten in stehender Ehe ihre'Befugm'ß zu Scheu,
kungen nicht gefolgert werden. Sind aber, wie oben
angenommen wurde, die Rechte des überlebenden Ehe-
gatten, so lange er im Wittwenstande verbleibt, nur eine
Verlängerung seiner über die gemeinschaftliche Vermö-
gensmäffe iü der Ehe auSgeübten Rechte:' dann kann
man 'auch ihm das Recht zu Schenkungen-nicht zuge-
stehen,für welche somit überhaupt ein Rechtsgrnnd
nicht bestehen bleibt. - - • •
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XII. Aahrg. 3- Heft.

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