Full text: Volume (Jg. 12 (1847))

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gewiesen werden kann, darüber kaum ein Zweifel entste,
hen kann.
Die Kammergerichts--Ordnung von 1555 ^hl. III.
Tkt. 23. ff. und mit ihr im Wesentlichen übereinstim-
mend das Konzept der C. G. O. von 1613 Thl. HI.
Tkt. 25 und 26
Schmauß corpus juris publici pag; 635 ff.
verordnen:
Ti't. 25: Von dem achten Termin und was in
demselben verhandelt werden soll.
Dargegen der Antworter seine Duplik-Schrist einzu-
legen und darneben seine schriftliche Conclusio-
nes, ,'n welchen er obberührter Maaßen nichts Neues
einwenden soll, in diesem Termin vorzubringen oder
aber auf des Klagers Konklusion- Schrift mündlich als,
bald zu beschließen zugclaffen werden.
§. 1.: Er mag aber auch auf des Klägers vorige
Schrift alsbald oder in diesem Termin' mündlich
beschließen.
Tit. 26: Von mündlichen Beschlüssen: wie und
wann dieselben geschehen sollen.
Und so also der Antworter schriftlich oder mündlich
in den Sachen beschlossen hat, soll der Kläger dargegen
auf den mündlichen Beschluß noch in derselben Audientz
oder auf schrifftlkche Conclusiones in derselben Audientz,
oder hernach in einer kurzen gcbvthenen Zeit, und, dar,.
zwischen, 'wann er will, es sei in causis ordinariis
oder extraordinariis, auch mündlich beschließen.
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