Full text: Volume (Jg. 12 (1847))

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mit drr Mutter ausgeübt hatte. Diese Uebersührung
beruht freilich nur auf einer Vermuthung, aber eben
deshalb darf sie durch keinen Umstand geschwächt, die
Vaterschaft des einen Konkubent.en darf durch die Kon«
kurrenj anderer nicht ungewiß, werden.
Th iba u t Pandekten « System §.« 248.
3st eine solche Ungewißheit vorhanden, kann die
Vaterschaft, welche nur einem Konkumbenten zukömmt,
gegen keinen erwiesen werden, so liegt auch gegen
keinen eine Alimentationspflicht vor, weil diese eben nur
in der Vaterschaft ihren Grund hat. Deshalb find
denn auch die bewährtesten älteren Praktiker der Mci^
nung, daß in einem solchen Falle, wo die Vaterschaft
weder gestanden noch erwiesen ist, dem Kinde kein Ali-
menten «Anspruch gegen die Konkunibenten seiner Mutter
zustehe.
Faber cod. definition. forens. Lib. 4. Tit.
4 Tit. 7. def. 6.
Schiller institut. jurjs canonici. Lib. 2.
Tit. 13. §. 6.
Donau er consilia cons. 27. No. 20.
Wernher observat, selectae. T. 2. P. (j.
obs. 395.
Böhmer observat, ad Carpzovii pruetic.
rerum crim. Qu. 69. obs. 12.
Leyser meditat. vol. 5. sp. 322. med. 9.
(5arpzo>w jurisprud. ecclesiatica. Lib. Z.
Tit. 6. def. tzl. No. 11.
Leyser beginnt in der airgezogenen..Stelle-,seine
Meditation mit einem Witze von Plautus: pascitur

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