Full text: Neues Archiv für preussisches Recht und Verfahren, sowie für deutsches Privatrecht (Jg. 9 (1844))

57!

zum A. 8. R. Srrppl.-Bd. S. 177. — Bit.
litz a. a. O. S. 622); sogar
3. solche, welche ihre Unterschrift unleserlich schreiben
(Bielitz a. a. O. S. 622. — GrLff rc.
Ergänz, zum A. 8. 9t. I. 141 u. Suppl-Band
S. 177 »ä §. 172. Tit. 5. Thl. I. A. 8. R.);
4. solche, die durch Zufall am Schreiben verhindert
sind (§. 172. Zit. 5. Thl. I. A. L. R. — Bielitz
a. a. O. S. 621 u. 622);
5. solche, welche der Sprache, worin das Instrument
abgefaßt werden soll, unkundig sind (§. 179. Tit. 5.
Thl. I. A. L. 9t.); endlich
6. solche, welche die Schrift (Schriftzeichen), mit wel.
chen das Instrument abgefaßt ist, weder lesen
noch schreiben können (Entscheid, des Geh. Ober»
Tribunals II. 154).
Was nun die unter 2. gedachten Personen betrifft,
so ist, da eine ganz unleserliche Schrift gar keine
Schrift ist, ein solcher, welcher nicht leserlich schreiben
kann, offenbar ein solcher, welcher nicht schreiben
und Geschriebenes lese» kann. Bei solchen, welche ihre
Unterschrift unleserlich geschrieben haben, kann nur die
Frage entstehen: ob sie unterschrieben haben oder nicht?
(cf. §§. 116 u. 118. Tit. 5. Thl. I. A. 8. R. —
N. Archiv III, 549) nicht aber: ob sie schreiben und
Geschriebenes lesen können °) ? In Betreff solcher, welche

v) cf. auch die allgemeine Verfügung des Justiz-Ministers
wegen undeutlicher Unterschriften vom 14. Febr. 1830
(Minist.-Bl. von 1839 S. 76), woraus sich für solche

Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer