Full text: Volume (Jg. 9 (1844))

490

-rine Klage um deswillen zurückgcwieseu wird, weil blos
angeführt worden, daß diese und jene Personen bei dem
erzählten Hergange zugegen gewesen, nicht auch, daß
sie erforderlichen Falls darüber ats Zeugen vernommen
werden könnten oder als solche vorgeschlagcn würden.
Denn in diesem Falle sind die Beweismittel blos ange-
geben, in jenem Falle dagegen ist sogar der Beweis
antizkpirt, und was in einer Anlage der Klage steht,
steht doch auch in der Klage (P. O. Tit. 10. §. 13).
Es ist aber auch eben so wenig eine. Abweisung einer
auf einen mangelhaften Schuldschein gestützten Klage in
angebrachter Art (Rcchtssprüche a. a. D. cf. übrigens
auch Suare; in den Materialien zum Besitz und zur
Verjährung. Simon und v. Strampff Zeitschrift
Bd.Hl. S. 666. und Prozeß-Ordnung Einl. §§. 3—8, 25
u. k. Tit. 5. §. 20.) gerechtfertigt, da in einem solchen Falle
die Abweisung nur in einem verfehlten Beweise ihren Grund
haben kann (P> O. Tit. 13. §§. 8, 9, 27 und 28).
Dasjenige nun, worauf die Wirksamkeit der in der
angegebenen Bezeichnung nicht mangelhaften Urkunden
im Gegensätze der instrumenta inäisoreta, beruht,
ist nach den angeführten Gesehstellen ihre Eigenschaft als
Beweismittel für das Geständniß einer den Gestehenden
in bestimmter Art verpflichtenden Thatsache (s. auch
Martin a. a. O. §. 195. — Gro.lman gerkchtl.
Verfahren §. 88. — Lind e a. a. O' §. 250) und
eben das Dasein eines solchen Geständnisses wird in
fr. 25. §. 2. cit. mit den Worten: tune enim
stare oportet suae confessioni den instrumentis

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer