Full text: Volume (Jg. 9 (1844))

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der des August von Este, Sohns Herzogs von
Süsser, auf den Thron von Hannos, beweisen. Es
wird hierbei Alles auf die Familien Staatsver-
träge ankommen 37). Unser Vers, bezeichnet als ein Hifl»
derniß der Thronfolgefähigkeit die Abstammung , aus ei-
ner Mißheirath und versteht Hierunter^ in Bezug auf
Preußen jede Ehe der Mitglieder des.preußischen.Re»
gentcnhauscs mit einer Person, .die lischt Mitglied des
preußischen oder eines andern Regenteuhauscs, oder des
deutschen hohen Adels im Sinne der deutschen Bundes?
akte, und rechnet zur Mißheirath in diesem Sinne auch
die morganatische Ehe. Ties scheint uns nicht überall
ganz richtig*), jedenfalls ist der Vers. den Nachweis schul»
big geblieben, daß in Bezug auf das preußische Regen-
tenhaus jede andere Ehe, als die von ihm bczeichnete,
als Mißheirath zu erachten, und auf die bloße Auto-
rität des Vers, hin glauben wir dieses nicht. Tie Ent»
scheidungsquellen, welche uns in dieser Beziehung be-
kannt, sind der Vertrag vom 20 Nov. 1895, wor-
nach die Kinder aus einer ungleichen und nicht standes-
mäßigen Ehe von der Succcssion ausgeschlossen sein sol-
len, ohne daß jedoch die Gränzen genauer bestimmt
worden; und der Vertrag von 1707, wornach jener
erstere Vertrag dahin deklarirt wurde, daß die Heira-
then, so unter dem Grafenstande geschehen, für ungleich
geachtet werden sollen 2S). — Zu den Hindernissen zählt

a7) Klüber I. c. h. 245-
') Doch.
**) Püller über Mißheirathen S- 213.

Sommer.

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