Full text: Volume (Jg. 9 (1844))

21. Ueber die Verpflichtung des mahljährigen Besitzers zur Herausgabe des aus den Mitteln der Stätte erworbenen Pekuliums in dem Falle, wo das Leibeigenthum vor Beendigung des mahljährigen Besitzes aufgehoben worden : Rechtsfall und Abhandlung

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jtr entsagen, als er sich noch nicht in den Nachlaß
eingemischt hat. Die Einmischung ist »ach §. 420-
Thl. 1. Tit. 9 des A. L. R. zu beurtheilen."

XV..
Ueber die Verpflichtung des mahljährigcn Besitzers
zur Herausgabe des aus den Mitteln der Stätte
erworbenen Pekuliums in dem Falle, wo das
Leibeigenthum vor Beendigung des mahljährigen
Besitzes aufgehoben worden.
Rechtsfall und Abhandlung
Sommer.

Nachdem die Prarr'S lange rücksichtlich der Frage, wel-
che Verpflichtungen der Jnterimswirth auf cigenbehöri-
gen Stätten, dessen Recht vor Aufhebung der Eigen-
brhörkgkeit angefangrn und später geendet hatte, in Be-
zug auf sein über die überkommene Substanz des Pe-
kuliumS hinauserworbenes Vermögen habe, geschwankt
hatte, entschied dieselbe das Geheime Obertribunal durch
den Plenarbeschluß v. 12. Dez. 1838 dahin:
daß ein mahljähriger Wirth, welcher auf dey Grund
der Minden-Ravensbergscheu Eigeythumsordvung vom
26. Nov. 1741, oder der Münstrrschen Eigrnthums-
orduung vom 10. Mai 1770 «och vor dem Eintritt

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