Full text: Volume (Jg. 4 (1837))

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Gründe.
Tie Entscheidung des vorliegenden Rechtsstreites
hängt lediglich von der Beantwortung der Frage ab:
ob durch die vom Verklagten mit seinem Vater abge-
schlossenen Kontrakte de 1821 und 1825 ein Ver-
mögens-Inbegriff auf den Verklagten übertragen ward?
und ob diese Kontrakte, ihrem Inhalte und Zwecke nach,
für einen 'Vitalizien- oder Alimenlen-Kontrakt erachtet
werden müssen?
und diese Frage ist mit dem ersten Richter zu besahen.
Daß durch den gerichtlichen Vertrag vom 13. Aug.
1821, welcher nur die Verlautbarung der außergen'cht-
lichen Punktation vom 29. Juni 1821 ist — das Aktiv-
Vermögen des Frhrn. A von Z, als ein ganzes, als
Inbegriff, mir specieller Ausnahme einzelner Vermögens-
stücke, auf den Sohn (Verklagten) übertrage» ward, er-
gibt sich zuvörderst aus den Stipulationen der §§. 1. 2.
und 8.
In den §§. 1. und 2. übertragt der Freiherr A
von Z seinem Sohne (dem Verklagten) zum völligen
Eigenthum verkis:
„seine Güter, 6, M, E und F, mit allen Zubehörun-
gen, und überhaupt sein sämmtliches Jmmobilar-Ver-
mögen, so wie die Hälfte seiner Bergwerks - Anthekle,
auch alle ausstehende Forderungen, Pachtrückstände und
Ansprüche, welche aus diesen übertragenen Gütern,
fließen und ihren Ursprung haben,"
und der §. 8. enthält die Bestimmung:
„die auf dem Gute M befindlichen Mobilien und Mo-
ventien, so wie die in (der Stadt) G annoch vor-

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