Full text: Volume (Jg. 4 (1837))

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in Beziehung aus solche Ausschließung zwei Fragen desto
bedeutender:
11 bedurfte eS einer lehnshcrrlichen Genehmigung, um
Ahrcufeis cum pertinontiis, als dem von der
LeyrUschm Familienfideikommiß gültig beigcfügt zu
erachten?
21 Welche Wirkung hat eiu Fideikommiss, wenn dem-
selben ein Lehngut mit oder ohne lehnshcrrliche Ge-
nehmigung beigcfügt worden, in Beziehung auf de»
Lehnsherrn, auf die Anwärter, und auf die Gläu-
biger des letzten Besitzers, welcher einen Sohn als
Nachfolger hinterläßt?
Die erste dieser Fragen ist, wie gesagt, vom Appel--
lationsrichtcr rcformatorisch verneinend, also dahin, daß
es keiner lehnsherrliche.. Gcnchmiguirg bedurft habe,
beantwortet, und cs sind. gegen die isölirt stehende Mei-
nung deS ersten Richters bereits mehrere bedeutende
Autoritäten augeführt.
Boehmer 1. c. §. 299. drückt sich also anS:
Pactum, quo intet hos, qui vi investiturae
ad feudum vocantur, determinatur sücCessio.-
et quid quid huic annexum est, valet lex mutuo
eorum consensu et consentientes hörumque
'heredes obligat. Nec in hoc ratio intervenit
exigendi consensum' domini, quoad nihil ' dis-
ponitur adversus jus domini. Talia-sunt pacta
familiae quibas ordo succedendi in
feudo et jura et obligationes toicces-;
eorum feudalium intuctu tutelarum,- vidualitii

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