Full text: Volume (Jg. 4 (1837))

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Verklagten besaß, war Reichslthn.' Verklagter älsrSohn-
und'Lchnserbe hat die zur Entschädigung gegebenen Be--
sitzungen angenommen, und muß deßhalb <ll. kevä. 45.)
auch die Allodial-Schulden vertreten, zu welchen die strei-
tige Leibrente vdn - 1000 Livres gehört. ' Durch die
Stiftung Philipps vom 20.3utti 1747 iss hktriN nichts
geändert, weil sie Kos die Pttmogem'turÄrdnung/ mithin
den Vorzug kn der Sncccsston 'festste, dle Lehns-Eigen-
schaft .dagegen und insbesondere das Verhältniß der Lehns-
erben jum Nachlaß - Gläubiger, nnvcrschrt Mieden ist.
Es war mithin die Erklärung vom 3. November 1814,
in welcher Verklagter als Sohn auf den-väterlichen'Nach-"
laß verzichtete, ganz unwirksam^ ' ' v--' >

II.
Zu den " Gütern des durch sein Schicksal bei-Auf-
lösung des Rheinbundes- bekannten' Fürsten ' von - Hohen«
geroldöeck oder von der Leyen gehörte auch das Lehngut
Ahrenftls. Er starb am 29. Nov. 1829 zu Köln mit
Hinterlassung': bedeutender Schulden. Zn einer Urkunde
vom 13. Juli 1829 hatte er erklärt) daß er wegen der
a» die Krone Preußen übergegangenen Lehnsherrlichkeit
und der darum erforderlichen Lehns-Erneüerung' äuf den
GrüNd seiner Kränklichkeit wie auch' 'weit vorgerückten-'
Alters- wnl er es für Pflicht halte, in seinem Sohne
den Glanz der fürstlichen Familie zu erhalten,- zu dessen
Vortheil der Lehns-Empfängm'ß entsage, so daß derselbe
die Lehne unmittelbar für sich und seine Lelbes'-Lehn'serben
empfangen möge. Dieser Sohn Fürst Erwr'in erklärte

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