Full text: Volume (Jg. 4 (1837))

-7- 409. —
Eid/ «nb -zwar in den drei.-ersten Fällen rmdedingf,^)
-in-den drei -letzteren der Regel «ach ") zumErkeuntnisse
zu Me«, ftp«..
... So viel siber den Eayg deS-Verfahrens. Materiell
aher knüpfen sich hier einigeIrqgm an,.welche fämmtlich
mit. der Hauptfrage zusammen hängen^ waqq der Fall
des. eventuell deferirten, lsnd MgenouunenenEides als
ringetretenzu-detsachtm.fey?
•: Ter erste Punkt, der untersucht werden muß, »st den
ab der -erkennende Richter auf- dew. eventuell .pefertzW
und acceptirten Eid zu sprechen habe, »der auf einen
«othwrndigen Eid erkennen müsse, wenn er -deiPMung
des erhobenen Beweises -jürdet, daß dieser esu. »oll-
ständiges Resultat für oder wider den Brweissatz
geliefert habe, und wenn also rin uothweudjger Eid,-an
sich -begründet, aber auch., der dcferirte Eid, «och .zulässig
wäre? .— Von ZntereG kann dies.sepn,, z. B.-cwegflt
des KosienpunkteS/^) ferner rückstchtlichcherFrage, welch«
Parthe i den Eid zu leisten habe^ »der ob. der Eid
beim -Lode des Dekaten für geschworen auzunchmcu sey?°)
BeiBenrtheilung dieser Frage kommt zunächst in Er-
wägung, daß nach ausdrücklicher Vorsärrift der Prozeß-
ordnung der Richter auf, Mey uythweudigen Eid erst
dann, erkennen darf, wenn der .Beweissatz auf -andere
Art nicht hat in -ei», genügendes Licht gestellt werden

Weit Hier die Zulässigkeit de« Eide» bedenklich ist.
**) §, 306 seq. h. t.
«) §. 3. Tit. 23. P, L).'
46) §. 378. 379 h. l. «ergleiche unten §. Ml.
27*

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer