Full text: Volume (Jg. 4 (1837))

dm wirklich eingrbrachtm Mobilien «och vorgefundm
wurde, -urückgegeben zu seyn scheint, mit Ausnahme
jedoch der res fungibiles, welche öfters . j«m Ersatz
ia «svara im eingebrachtm Quanto notirt wurdm.
Später wurde das zur Zeit der Jnventan'sation vorhan-
dene Mvbilar beider Ehegatten, als eine grmeinschaft,
liche Masse, jedoch nur zur. Zweck der Berechnung der
Erkoberung oder Berkobrrung aufgeführt, und jedem
zur Hälfte als Aktivvermögen berechnet, daS
,'nfenrte Mobiliarvermögen aber jedem Ehegatten «ach
dem auSzumittelnden Werthe zur Zeit der Jllativn in
Geld ersetzt. Auf diese Weise werdm denn auch Der«
fchlechterungm durch den gewöhnlichen Gebrauch ersetzt.
Die Arjlimation hat aber nicht die. Bedeutung, daß da-
durch in dem Ekgenthume des Mobilars eine Veränderung
vorgdnommen wird, sondern nur, um dasjenige was jedem
bei der künftigen Ausantwortung seines EigenthumS
und Naturaltheilung zu ersetzen ist, festzustellen; einstweilen
bleibt ja noch Alles im Nießbrauchs deS sä secuoda
vota schreitenden Ehegatten.
Ein gleiches Schicksal hat bei ähnlichen Bestimmungen
das Svlmische Landrecht erlitten,
vergl. Dr. Wigand, die partikulakre Gütergemein-
schaft nach Solmser Rechten. Berlin, 1836.
S. 7. (Abdruck aus dem 93. Hefte der Jahrb.)
.. v. Dalwick, Versuch einer philosophischen juristische»
Darstellung des Erbrechts, Thl. I. S. 124 flg.
Um die Art dieser Auseinandersetzung anschaulich
z» machen, wolle« wir das von- v. Dalwick gewählte
Beispiel hier herüber nehmeri.

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