Full text: Volume (Jg. 4 (1837))

233

Vertrag ausgesetzten und in, einer pars quota des
Nachlasses bestehenden Ehcvermächtniß der Mann die
Rechte und Pflichten eines Miterben haben soll.
A. L. R. U. [1. §. 455.
Diese Bestimmung kann nämlich nur auf den Fall
sich beziehen, wenn der Mann mit seinem vertragsmäßigen
Ehcvermächtniß Testaments erben gegenüber sieht,
indem nach der oben unter Nr. II. gegebenen Entwickelung
der Vertragöerbe, eben so wie der Keres testamen-
tarius, im Derhältnkß zu Jntestaterben nur als ein
Legatar in Betracht kommt.
Vertrags- und Testamentserben als eigentliche Erben
in Concurrenz accresciren sich hiernach vollständig eben
so, wie mehrere Testamcntserben, d. h. kraft des allge-
meinen AccresccnzrechtcS, sonst nur, wenn sie Collegatarien
sind.
6. Stellen sich die testamentarisch Berufenen allein,
oder
D. die durch den Erbvertrag Honorirtcn als Le-
gatarien dar, so können sich dieselben nur vermittelst des
engem Accresrenzrechtes als Collegatarien acrrcsciren,
wegegen ihnen zu, C die Vertragserben, und zu D die
testamentarischen Erben als eigentliche Erben gcgenüber-
stehen.
E. Wenn sowohl einzelne Vertragserben, als ein-
zelne Testameutserben als bloße Legatarien erscheinen, so
ist für's Erste ausgemacht, daß dieselbm an und für
sich in keiner Beziehung des Zuwachses zu einander stehen.
Und daß das Legat, was bei einem oder andern ausfällt.

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer