Full text: Volume (Jg. 4 (1837))

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dieser Leisatz, vermöge des Umstandes, daß sobald man
24 Unzen annahm, ein residuum vorlag, von selbst
zu verstehn schien, — Auch war es einerlei, ob er vor-
unter, oder nach den andern genannt roai.3)
Diese Entscheidung hat durchaus keinen andern Grund,
als die Voraussetzung, daß der Testator das Dupondium
vor Augen gehabt habe und wenn auch gleich v. Cramer
versucht hat,'') dieselbe auS allgemeinen Gründe»
herznleiten, so ist er denn doch, nach einem viel ver-
sprechenden Anlauf, zu jenem Rechnungsstyl zurückgckehrt.
Die Aufgabe — sagte er, — gehört entweder zu den-
jenigen, welche die Mathematiker indetcrminirte
nennen, oder nicht, und dann muß dnrch passende Gründe
nachgewiesen werden, von welcher Eintheilung des ganzen
Aß der Testator ausgcgangen sey. — In jenem Falle
hängt es vom Belieben ab, in wie viele Theile mandas
Ganze theilen will, und man kann durch Annahme von.
instituta, «piiriHue uncias adsignavit. fr. 87. D.
de hered. instit, (28. 5.)
s) Die Beweisstellen sehe man §. a. Note I0).
«) Specimen novum intellectus legum profundius
eruendi, sistens doctrinam juris Romani de di-
visione hereditatis inter plures institutos, et de
computatione Falcidiae etc. etc. auctore J. U.
Cramero, Marburgi (1732) §. 38. Diese Schrift
findet sich auch in des Derf. opusculis im 4ten Theil
S. 1 fg-, ist auch im Schmidt'schen Hauptregister über
CramerS Werke S. 7. angeführt. Zch bemerke dieß
darum, weil deren Eristen; in Schräder- civilistischen
Abhandlungen. Weimar, 1816 S. 223. Note ') bezwei-
felt worden ist.

iv.

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