Full text: Volume (Jg. 4 (1837))

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die kleinste Quote beschkeden hat, gleichzusetzen beab-
sichtigt; so kann dkeß nur 'so verstanden werden, daß sie
gleicherweise Erben seyn sollen ^ wie dieser es ist;
was sie aber nicht seyn würden, wenn bloß die Summe
ihrer Portionen der Portion desselben glekchgesetzt würde.")
Daher sprechen die simpliciter zu Erben Ernann-
ten mit vollem Rechte »also: der Testator hat in An-
sehung der übrigen Erben die Einrichtung getroffen,
daß einer, oder einige mehr als den gewöhnlichen
Erbthcil erhalten sollen, andere weniger; hinsichtlich
unserer hat er aber weder das eine, noch das andere
ungeordnet. Wir können daher den gewöhnlichen
Erbtheil, oder wenigstens (weil das Mg. Landrecht so
verfügt hat,) einen solchen, wie der, dem mindest Begün-
stigten ausgesetzten, ist Anspruch nehmen. Jedem von
uns gebührt ein solcher Theil, da uns der Testator weder
auf eine gewisse Quote gemeinschaftlich angewiesen, noch
uns auf andere Art als einen Erben bezeichnet
hat.")
"1 Interdum haec adjectio: aeque heredes sunto,
testatoris voluntatem exprimit; ut puta: Primus
et fratris mei 6ii! aeque heredes sunto; nam
haec adjectio declarat, omnes ex virilibus
partibus institutos, ut et Labeo scripsit;
qua detracta, semissem fratris filii, semissem
Primus haberet, fr. 13. pr. D. de hered. instit.
(28. 5.)
T7) Sind drei Erben und zwar auf V2, Ys, % eingesetzt
und noch zwei simpliciter, so wird für jeden von diesen
V8 hinzugefügt, säinmtliche Brüche auf einen gemein-
schaftlichen Nenner gebracht also auf Vs- Vs- '^z- Vs> Vs.

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