Full text: Volume (Jg. 4 (1837))

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und doch ist dem nicht also. ") Hätte (um bei dem
obigen Beispiele stehn zu bleiben) der Testator' gesagt:
den C setze ich ex residua parte ein; in eben diesen
Theil setze ich auch den D und E ein; ingleichen den
F; so würden diese auch quantum ad jus accres-
cendi conjungirt seyn.I6) Ganz sonderbar aber ist es,
daß wenn in demselben Beispiele 6 nicht auf ein Viertel,
sondern Owe^A) auf die Hälfte eingesetzt wäre, die
übrigen (6 bis F) die ganze Hälfte der Hinterlassen-
schaft erhalten, aber wenn sie ausdrücklich ex re-
liqua parte eingesetzt wären, ganz leer ausgehen
würden I (§. 5 )
Meiner Einsicht nach wäre es am passendsten, dem
simplicLer zum Erben Ernannten stets den gewöhn-
lichen Erbtheil (partem virilem) anzuweisen,17)
worauf ich nun gleich zurnckkommen werde.

15) Man sehe z. B. Note >«) a. Q.
i«) arg. fr, 15. pr. D. (28. 5.) fr. (42. in f de V.
S. (50. 16) ibiq. Goeddaeus n. 6. in f.
i7) 3n dem Beispiele würden dann, da fünf Erben einge-
setzt sind (indem O und E eine Person vorstellen) 0
biS F Vs erhalten, und A und B % in dem Verhält-
nisse 2: 1 theilen. Kurz gerade so, wie nach römischem
Rechte die, welche auf eine solche Art und Weise sub-
stituirt sind, die ihnen anfallende Portion theilen. —
ES sind drei Erben ernannt, der A auf 2 Unzen, der B
auf 4 Unzen und der G auf 6 Unzen und dem A der
8 und 6 im Verhältnisse ihrer Erbtheile substituirt. ES
sind aber überdem auch D und E zu Substituten deS
A ernannt. Fällt nun A weg,. so könnte man sagen;
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iv,

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