Full text: Volume (Jg. 4 (1837))

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diesem % der Hinterlassenschaft zngewieserr..^ A fr 1 c a n u s
theilt nun die Erbschaft, wenn dieser Fall eingetretcn ist,
so als wenn die Tochter ex asseund der posthumus auf
% oder 9 Unzen eingesetzt wäre, beide zusammen also
auf 2l Unzen, statt daß (wie man dagegen einwendet)
die Tochter, als sine parte scripta, nur den Ueberrest,
also y4, erhalten sollte. — Allein wenn Africanus
hier von den übkgen Ncchtsgelehrten abweichen sollte, so
würde et doch nicht darin abwekchen, daß er einen sine
parte scriptum als heredem ex asse betrachtet
batte, sondern etwa darin, daß die anfänglich ex asse
Eingesetzte,^) wenn ihr weiterhin auf den Fall, daß. ein

aller doch mehr als zwei posthumae. Sie muffen
daher von 3/7 + V5 =2%5 die Hälfte (=u/35') unter
sich im Verhältnisse von 3: 1 theilen. — Demungeachtet
halte ich die Entscheidung des Africans für richtig.
Man vergleiche fr. 81. pr. eod.
12) Die Titia war zwar nicht den Worten nach ex asse
eingesetzt, aber faktisch dadurch, daß sie allein zum Erben
ernannt war und nur bei dem Eintritt eines ungewissen
Ereignisses einen Miterben erhalten sollte. Nach der
Ansicht des Africanus wurde sie durch den Eintritt
der Bedingung nicht in eine heredem sine parte
scriptam umgewandelt. Cr führt weiterhin an: quia
filiae totus as datus est und noch einmal: cum
as filiae sit datus. — Daher äußert Gujacius ad
Africanum: nach fr. 78. §. 2. eod. müßte die filia,
wenn ein posthumus geboren würdet %, — wenn
ein posthuma 3/4, — und wenn ein posthumus und
eine posthuma, das zweite Aß erhalten; allein (fährt
er fort) hoc ita procederet, si Titia proponeretur

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