Full text: Volume (Jg. 4 (1837))

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ernenne ich zu meinem Erben, ingleichen den D und E,
auch den F; so ist dkeß eben so, als wenn er den A
auf ®/12, den B auf * * 3 4 5/12, den C auf '/l2, den D
und E zusammen auf VI2 und den F auf Vl2 ein-
gesetzt hatte. Indessen kann man doch sagen, daß die
sine partibus Eingesetzten unius personae potestate
funguntur, weil ihnen eine Quote ('/,) der Erbschaft
zusammen zufällt und sie in diese residuam partem
conjungi« sind?) Ob sie dieß aber auch hinsichtlich des
Accresccnzrechts seyen, schien den römischen
Rechtsgelchrten zweifelhaft, doch überwog die Ansicht,
daß sie es nicht seyen,3) wofern sie nicht vom Testator

,,duabus heredes mihi suntoconsulebatur, quid
juris esset ? respondit, hanc scripturam illam
interpretationem accipere posse : ut Lucius
Titius duas uncias habeat: caeteriautem, quasi
sine partibus instituti, ex reliquo dextante heredes
sint, quem dextantem ita dividi oportet, ut Sejus
quincuncem, Attius et Maevius alterum quin-
cuncem habeant, fr. 47. §. 2. D. de her. inst.
(28. 5.)
4) arg fr. 15. pr. (76. 5.) fr. 142. in k. de V. S.
(50. 16.) — Auch wenn expleto asse zwei sine par-
tibus geschrieben sind, so gelten diese für conjunctim
auf daö zweite Aß eingesetzt, indem man außerdem die
Erbschaft nicht in zwei, sondern in drei asses theilen
müßte, fs. 17. §. 4. de hered. inst. (28. 5.)
5) Unde idem (Sabinus oder Labeo) duos ex un-
decim, duos sine parte scripsit, mox unus ex
his, qui sine parte fuerit, repudiaverit: utrum
omnibus semuncia, an ad solum sine parte

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