Full text: Volume (Jg. 4 (1837))

155

setzen, einen Kvpftheil (partem viri-
lem) erhält, wiewohl der Erblasser,
wenn er will, auch eine ungleiche Theil-
n ah me Einzelner anordnen ^kann.^)
Die Anorduung ungleicher Theilnahme Einzelner
geschieht entweder direct, indem der Testator dem
Einen, oder dem Andern, einen größeren oder kleineren
aliquoten Theil, als den gewöhnlichen Erbtheil, (wie
ich den Kopftheil nennen will,) anwekst und das, was
er demselben zulcgt oder entzieht, einem oder einigen
ausdrücklich oder stillschweigend, entzieht oder zulegt. —
Oder in direct, indem er mehrere der ernannten Er-
ben, als ein Subject zusammenfaßt, (conjuncti, —
in unum corpus redacti, — qui unius perso-
nae potestate funguntur,7) so daß auf sie zusam-

®) Heredes juris. successores sunt, et si plures in-
stituantur, dividi inter eos a testatore jus opor-
tet; quod si non fiat, omnes aequaliter heredes
sunt fr* 9. §. 12. D. de frered* instit. (28. 5 ) fr.
14. fr. 24 fr. 35. pr. §♦ 1. et 2. fr. 78* §* 1.
eod* §. 6. J. eod. (2* 14.) c. 8. C. de inoff. testam*
(3. 28.) c. 10. C. fam. herc. (3. 36.) Eben so be-
stimmt das Allg. Land-R. Th. l. Tit. 12. §. 261.:
„Sind ohne nähere' Bestimmung mehrere Personen zu
„Erben eingesetzt worden, so erwerben sie die Erbschaft
„zu gleichen Theilen.^ Auch gehören die Worte Des §*
265: „Wenn die mehreren Erben in gewisse, nur im
„Verhältnisse gegen das Ganze bestimmte Theile oder
„Quoten eingesetzt sind," hierher. — Ferner I. 17. tz.
115. verb. mit §. 1. §. 2* und I*. 9* §* 382.
7) C* 1. §. 10. C. de caduc. toll* (6. 51), fr, 34. pr.
D._ sie legatis I, (30.) fr, 11. fr. 13. pr. fr, 15.

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer