Full text: Volume (Jg. 14 (1850))

6. Das Wittgensteinsche Landrecht von 1569 legt dem überlebenden Ehegatten die Verpflichtung, alle vor und in der Ehe gemachte Schulden zu bezahlen, nur in dem Falle auf, wenn Kinder aus der Ehe nicht vorhanden sind

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IV.
Das Wittgenfteiufche Landrrcht von 1569 legt dem
überlebenden Ehegatten die Verpflichtung, aüe
vor und in -er Ehe gemachte Schulden zu be-
fahlen, nur in dem /alle auf, wenn Kinder
aus der Ehe nicht vorhanden find.
Vom
Hrn. Land- und Stadt-Gerichts-Director Becker zu Laasphe.
^ie Gerichtsordnung des Grasen Ludwig zw Saun-
Wittgenstein vom 27. Juni 1569 enthalt folgende Bestim-
mungen :
I. Unter der Ueberschrift:
„Wie und was ein ehelich Gemahl von dem andern
besitzt oder ererbt."
1. „Und so under C'heteuren eins mit todt, sonder
Testament abgehet, behelt das letztlebende alle fah-
rende Hab zum halben theile, von dem verstorbenen
darkommen, so Kinder vorhanden sein, und in
desselbigen Verstorbenen unbeweglichen Güttern,
und den Gütlern darver geachtet, auch im halben
theile der Kinder fahrende allein Usumfrucumi und

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