Full text: Volume (Jg. 14 (1850))

50. Das Westfälische Jagdrecht : Rechtsgeschichtl.-dogmatische Abhandlung

32Ü

xi.vm.
Dao Westsätischr Jagdrecht.
Rechtögeschichtlich -dogmatische Abhandlung
vom
KreiSgerichtSrath Seibertz*).

Einlettuug Quellen und Literatur.
1. Einleitung.
^eit Nimrods Zeiten ist die Jagd von Men,
welche ihre Reize mit Empfindung gekostet, als ein fast
unschätzbares Gut betrachtet und angestrebt worden. Wäh-
rend die Mächtigen der Erde — groß und klein — sich
als das Salz derselben betrachtend, die Jagdliebe zu den,
nur ihnen geziemenden, noblen Passionen rechneten, wa-
ren Andere, obgleich nicht zu jenen Schooßkindern des
Glücks zählend, doch immer eben so geneigt, sich solcher
Passion hinzugeben und wenn es nicht mit Fuge Rechtens

*) Wir glauben, daß die Leser unseres Archivs noch für solche
gründliche Kost, als sie in dieser Naturgeschichte der Jagd
geboten wird, empfänglich sind, ungeachtet der Fata, welchen
das edle Waidwerk in unserer Zeit nicht entgehen können,
die es auch wohl nicht ganz verwinden wird.
Dr. Sommer.
34

XIV. Zahrg-n». 43 Heft.

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