Full text: Neues Archiv für preussisches Recht und Verfahren, sowie für deutsches Privatrecht (Jg. 14 (1850))

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können nnd mit Rücksicht auf die Anordnungen
des ?. 27. der Verordnung vom ZI. März 1834
(Ges. S. S. 47.), des ?. 1. und 3. der In-
struktion vom 7. April 1838 (Jahrbücher Band
5)1. S. 431.) für begründet nicht erachten und
Ihnen nur überlassen kann, der Vom Obcrlaitves-
gcrichtc nntcrm 12. Oktober d. I. gebilligten B'er
siignng der dortigen Gcrichtskoinmission J\? 1.
vom 2. August d. I. nachzukoinmen. Die Be-
fngnist der'Gerichte, dic Ilistiziommissarieii und
sttotaricu in den bei ihnen schwebenden RechkS-
augelegcnhstlen durch Androhung 'Und Festsetzung
von Ordnungsstrafen zu ihrer Schuldigkeit anzn»
halten, unterliegt nach §. 3? der Verordn, vom
30. April v. I. (Ges. S. p.ig‘. 1stl>.) nicht dein
mindesten Bedenken.
Berlin, den 20. Roveinbcl 1848.
Dev'JnstlzrniNister.

Es ist mir nicht 'gelungen, mich vön der Richtigkeit
der hier niedergelegten Ansicht zu überzeugen.
Sowie jede einzelne Sache, jedes einzelne Recht
Gegenstand eines Vertrages' sein kaiiU, so f'a'Hit solches
auch dao Berniögen sein. Vermögen ist der Inbegriff
aller einzelnen Sachen und Rechte, die einem Menschen
gehören und nach §. 33. Tit. 2.' Thli I. A. st. R. kau»
ein solcher Inbegriff als ein einzelnes Ganze angesehen
werden. Vertragsobjckt bei einem Bcrmögcnsübertrage
ist also der Inbegriff aller einzelnen Sachen und Rechte,
die dem einen Contrahente» gehören a)s Ein Ganzes ge-
dacht, während, wenn sämmtlrche Suchest n'ii^ hechte, die
dein einen Contrahenteii'gehören, als einzelne den Gegen
stand des Vertrags bstdeii'kein^VerstivgeUsübertragSver-

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