Full text: Volume (Jg. 14 (1850))

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Nicht minder hat auch das tus poenitendi bei den
contractus innominati auf rechtliche Anerkennung nicht wei-
ter Anspruch, da dasselbe ebenfalls nur auf der sogen,
causa civilis beruht.
(Pufendorf Observat I, 40. §. IV. p. 100.
Untcrholzner B. 2. S. 41.)
Ob man aber die Klagbarkeit der pacta de contra-
dendo vielmehr auf die Gegenseitigkeit,
(Vergl. L. 30. I). de reb. cred. (12, 1.)
Mühlenbruch Pand. §. 370. Note 1.
Sintenis Civilrecht B. 2. S. 242 in der Note
und S. 249 Note
oder etwa darauf bauen solle, daß sie nach Römischem Reckt
wenigstens eine Natural-Obligation enthalten halten, mag
hier dahin gestellt bleiben, da die Klagbarkeit dieser Pacta
als auf einem allgemeinen RccktSbewußtsein ruhend, schon
hierdurch genügend fnndirt erscheint.
(Vergl. übrigens Eichhorn Privatrecht §. 92.)
Die Verträge über Aufhebung eines früheren Ver-
trages sind aber schon, weil sie als pacta de non petendo
nach Römischem Recht wenigstens eine obligatio naturalis
begründeten, h. z. T. überall als geraden! aufhebend zu
betrachten, ohne daß etwas darauf ankäme, ob der gelöste
Vertrag ein eigentlicher Consensual-Vertrag war: .,quam-
quam illud merito hodie quoque observabitur, omnia in in-
tegrum ex utraque parte restituenda esse, neque aliter solo
contrario consensu contractus dissolvi, nisi quidem de modo
resarciendi quoque conventum esset, vel restitulioni quis
renuntiasse!."
Pufendorf Observat. 1, 41: p. 103.
Unterholzner B. i. S. 481 ff.
Notariats-Ordnung von 1512 rntgegenstehen. bedarf »»hl
keiner näheren Begründung.

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