Full text: Volume (Jg. 14 (1850))

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den eingetragenen Besitzer erfolgte Hypothekenbestel-
lung behalt ihre Kraft, wenn sich gleich in der
Folge findet, daß dieser Besitzer nicht der wahre
Eigenthümer gewesen sei.
2) §. 411. Tit. 20. Thl. 1. A. L. R-
Nur durch die wirklich? Eintragung in die öffentli-
chen Grundbücher wird das Hypvthekenrecht selbst
erworben.
Bergl. §§. 6- 8 a- a. O.
Note. Was hier von Hypotheken gesagt ist, gilt
von allen nicht schon durch den Besitz erkennbaren
dinglichen Rechten an Grundstücken (mir Ausnahme
der Grundgerechtigkeiten), ferner von den soge-
nannten Anfallsrechten. §. 3. No. 3. Tit. 1.
' Thl. II. A. G. O. — tz. 84. 713. Tit. 18. Thl.
I: §. 64. Tit. 4. Thl. II. A. L N. — §. 570.
Tit. 20. §. 4. Tit. 21. Thl. I. A. L. R. -
tztz. 204. 265. 311. Tit. 11. Thl. I. A. L. R.
3) §. 420. Tit. 20. Thl. I. A. L. R.
An und für sich wird also,..wenn.eine Sache Meh-
reren zur Hypothek verschrieben, und-zu ihrer aller
Befriedigung unzureichend ist, das Vorzugsrecht
unter ihnen lediglich nach der Ordnung der gesche-
henen Eintragung bestimmt.
VergN §. 387. Tit» 50. Thl. I. A. G. O.
4) .§§. 422- 424. T.t. 20. Thl. I. A. L. R.
Dadurch allein, daß ein Anspruch in das Hypothe-
ken buch eingetragen worden, verliert der Schuldner
noch nicht die ihm sonst gegen deffen Gültigkeit zu-
■ stehenden Einwendungen. .
Insofern jedoch ein Dritttr auf eine solche For-
- derung nach deren Eintragrmg ein Recht durch einen

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