Full text: Volume (Jg. 14 (1850))

— Iß
feiner Zwecke eines weit umfastendereii Apparates bedarf,
als das fraitjöfffcfx*.1
Das letztere reicht mit den Mitteln der Pub licitar
undder Specialität v.llständig aus, d. h. es har
nur nöklstg zu bestimmm, daß dirRealansprüche durch
EiNttagung in die dazu bestimmten Register veröffentlicht
werden, und daß das Grundstück, mi welches man einen
Anspruch zu baden bebauptet. bestimmt bezeichnet werke.
ES erscheint bei diesem System sogar als eine Jncvnsequenz,
wenn Eintragungen nur aus Grund off, ntlicher Urkunden
vorgenomnien werden. «Code <:n: an. 2 i 27.J Wozu
bedarf es der authentischen Form, wenn das Institut in
keiner Weise eine Gewähr für die Richtigkeit des einge-
tragenen Anspruchs übernimmt?
Das deutsche System hingegen setzt seinem Wesen
nach eine gewisse Prüfung nothwendig .voraus. Wenn
man jedes beliebige Gesuch ohne weitere Prüfung ein-
tragen wollte, worauf beruhete dann die Fiction- daß
das, was als Recht eingetragen, in irgend eurer Bezie-
hung wirklich Recht sei? Daher wird denn auch von
den Lehrern des gem. deutschen Rechts die richterliche
Untersuchung als ein nothwendigeö Requisit der Eintra-
gung angegfben
Eichhorn Einl. « im
M itterni aicr Grunds. H 2(il.
diese Rothwendigkeit einer Prüfung bezeichnet man aber
eben mit dem Namen des Legalitätsprincips*).
') (SS ist mit diesem Worte eben so viel Mißbrauch getrieben
worden, wie mit dem Publicitäts- und Sperialitätsprineip.
Deu richtigen Ein», erhalt man. durch den. Gegensatz. Das
PudlikitätSvrinziv will sagen, daß das Hvrolhesemnstftur
ttbir stillschweigenden 'Pfandrechte kennt; das EveeialitärS

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