Full text: Volume (Jg. 10 (1845))

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(S 38). Abschnitt 2. Das Oberhaupt deS Staats.
Kap. 1. Einleitung und allgemeine Grundsätze (S. -40).
Kap. 2. Der Königliche- Titel und das Königliche Wap-
pen (S. 40). Kap. 3. Haus - und Hof-Orden
(S. 46), Kap. 4. Hofstaat und Hofämter (S 64).
Kap. 8. Tie einzelnen Hvheitsrechtc. 1. Aeußere Lau«
drshoheitsrechte (S. 65). II Gesetzgebende Gewalt
(S. 72). IH. Privilegien,, Regal-. Acmter-, Rang«
nnd Standes-Erhöhungsrecht (S. 72). IY. Justiz«
gewalt (S. 73). V. Begnadigungsrecht (S. 74).
VI. Münzrrgal (S. 75) Vll Maaß und Gewicht
(S. 86). VIU. Finanzhoheit tS. 65). IX. Staats«
Obrraufsichtsrrcht, insbesondere die Beaufsichtigung der
öffentlichen und gebeimen Gesellschaften (S. 104) Kap 6.
Privatrechte des Landesherr» und seiner Familie (S. 109).
In der dritten Abtheiung wird die ständische
Verfassung abgchandelt. Unter dieser Abtbeilung kom-
men dann auch (S. 195) die Landräthe vor. Für die
Freunde der mondbeglänztrn Zaubernacht alter Geschichte
ist folgende Stelle (S. 122 u. 123) fast anziehend:
„Rach dem Tode Ivachim'ü II. berief Johann
Georg 1572 die Stände der Kurmark nach Cöln,
um sich mit ihnen über die Tilgung der Schulden, die
2,600,000 Thaler betrugen, zu bcrathen. Die Stände
erstaunten über die Größe derselben- Wer kann, sagten
sie, da gleichgültig bleiben, wenn Regenten thnn, was
ihnen einfällt, an keine Pflicht, an keine Regi'erungssorgen
gebunden zu sein glauben rc, wenn sie, um die erschöpf-
ten Schatzkammern mit dem Marke der Untertbanen
wieder zu füllen, die Stände durch süße Versprechungen
überreden, durch Drohungen schrecken, mit Gewalt zwin-
gen rc. Doch übernahmen die Stände der Kurmark den
größten Theil der Schulden, besonders willfährig zeigte
sich der Adel bei der Bewilligung ans seiner Untersassen
Tasche. Er übernahm die Hälfte, die Stände die an-
dere Hälfte, wiewohl diese sonst zwei Drittel getragen.
Dafür sollen die Prälaturen und Canoniratc den Unter-

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