Full text: Volume (Jg. 10 (1845))

625

kommt nur dem Grund und Bode», der sie einschließt,
und dessen Besitzer zu Statten. Sie stehen zu dem
Boden daher nur im Verhältnisse einer Siebenfache zur
Hauptsache und können somit deshalb nur Eigenthnmer
ihrer User sein.
Sic gehören nicht dem Staate, weil dieser sic dem
Privateigentbum ausdrücklich zumeist, als Flüsse und ohne
Rücksicht auf den sic cinschlicßendcn Grundbesitz, werden
sie aber auch nie das ausschließliche Eigcnthum eines
Dritten, eines Mitgrundbesiyers sein, wenigstens wird
ein solcher Fall nie, auch nur bei einem das Gebiet
von wenigen Stunden durchströmenden Bache, nachzu-
weisen sein. Jur. Zeit. Jahrg. 1832 S. 803 ff.
Unverkennbar setzen aber auch die über Benutzung sol-
cher Privatflüsse bestehenden Vorschriften unserer Gesetz-
gebung das Eigcnthumsrccht der Uferbesitzer an denselben
voraus Dies beweisen die Bestimmungen des A. L. R.
Tbl. 1. Tit. 0. S§ 225 273 wegen der Alluvione»,
der in den Flüssen entstehenden Inseln und der verlas-
senen Flußbettc, ferner §. 233. Thl II. Tit. 15 we,
gen des Rechts zur Anlegung von Mühlen und das
Gesetz vom 28. Febr. d. I. über die Benutzung der
Privatflüffe.
Ucbcrall bezeichnen diese Vorschriften nur die Ufer,
besitzer als die Eigenthums, resp. Nutzungsberechtigten.
Daß der Fischfang zu den Nutzungen der Flüsse gehört,
spricht nicht nur von selbst, sondern ergibt sich auch
aus §§. 73 ff. Tit. 15. Thl II. und §§ 170—192
Tit. 9. Thl. I. des A. L. R.

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer